(MT) ELTERLEIN: Gut erhaltene beziehungsweise restaurierte Postmeilensäulen sind im Erzgebirge an vielen Stellen zu finden. Auch die in Elterlein gehört jetzt wieder in diese Kategorie. Am 17. Oktober wurde der historische Blickfang nach umfassender Restaurierung wieder übergeben.
Dazu Bürgermeisterin Annette Ficker (Bild): "Die alte kurfürstliche Postmeilensäule ist ein Zeugnis der ?"ra des Friedrich August des Ersten, genannt der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Er ließ einst das Land vermessen. Er wollte einen Transportleitsystem schaffen um Handel und Wirtschaft anzukurbeln. Schon damals war es wichtig, die Verbindung und die Infrastruktur am Laufen zu halten, damit die Wirtschaft boomt."
So waren die sächsischen Postmeilensäulen nicht nur steinerne Wegweiser, sondern auch ein frühes Instrument zur Vereinheitlichung von Entfernungsangaben und zur Verbesserung des Verkehrs. Die Elterleiner Postmeilensäule stammt aus dem Jahr 1729, was auch darauf zu lesen ist, und steht oberhalb des Marktes an der Straße Richtung Grünhain beziehungsweise Zwönitz.
Annette Ficker: "Unsere Säule ist eine Distanzsäule. Der schlanke Obelisk zeigt die plastisch ausgehauenen ursächsischen und königlich-polnischen Wappen, obenauf die verbindende Krone mit dem Namenszug AR, Augustus Regs."
Neu nach der Restaurierung ist an der Postmeilensäule der Hinweis auf die Leader-Region Zwönitztal/Greifensteine als Fördermittelgeber. Wieder gut lesbar sind Entfernungsangaben zu uns allen bekannten Orten.
Die Übergabe der restaurierten Postmeilensäule war 2026 der würdige Auftakt für das alljährliche Elterleiner Sauerkrautfest. (Bildquelle: erzTV/Oliver Taubmann)
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