(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im Jahresdurchschnitt 2025 ist die Arbeitslosigkeit im Erzgebirgskreis angestiegen. Wie aus dem Jahresbericht der Arbeitsagentur in Annaberg-Buchholz hervorgeht, waren 9.245 Frauen und Männer waren im letzten Jahr im Erzgebirgskreis arbeitslos gemeldet, 470 mehr als 2024....
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(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im Jahresdurchschnitt 2025 ist die Arbeitslosigkeit im Erzgebirgskreis angestiegen. Wie aus dem Jahresbericht der Arbeitsagentur in Annaberg-Buchholz hervorgeht, waren 9.245 Frauen und Männer waren im letzten Jahr im Erzgebirgskreis arbeitslos gemeldet, 470 mehr als 2024. Der Anstieg vollzog sich dabei ausschließlich im Bereich der Arbeitsagentur. Im Bereich des Jobcenters Erzgebirgskreis war der Anstieg gering.
Die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2025 stieg im Vergleich zu 2024 um 0,3 Prozentpunkte auf aktuell 5,6 Prozent an. Die geringste Arbeitslosenquote gab es bisher im Jahr 2019 und 2022, in denen sie jeweils bei 4,4 Prozent lag. Seit 2024 liegt sie jeweils über der 5- Prozent Marke.
Dazu Cordula Hartrampf-Hirschberg, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz: "Das Jahr 2025 war kein leichtes Jahr, dennoch blicken wir auf ein weitgehend stabiles Jahr zurück. Im abgelaufenen Jahr haben 6.300 Menschen eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Das sind über 400 Menschen mehr als in 2024. Die Lage am Stellenmarkt hat sich stabilisiert und die Unternehmen haben mit aller Kraft, viel Geld und Mut ihr Fachpersonal im Unternehmen gehalten. Das spricht für die regionale Wirtschaftskraft und unsere Mitarbeitenden haben zudem verstärkt in die Qualifizierung der Menschen investiert."
Mit Blick auf das laufende Jahr meint die Chefin der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz:
"Für 2026 rechne ich mit keiner Trendwende am Arbeitsmarkt. Laut Herbstprognose des Institutes für Arbeitsmarkt – und Berufsforschung wird die Beschäftigung erneut zurückgehen und die Arbeitslosigkeit steigen. Die Unsicherheiten und Sorgenfalten der Wirtschaft bleiben angesichts der konjunkturellen Rahmenbedingungen weiter bestehen und der Arbeitsmarkt wird aller Wahrscheinlichkeit nach – trotz einiger Wachstumsimpulse für die Wirtschaft – weiter schwächeln."
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