(MT) AUE-BAD SCHLEMA: Junge Frauen und Männer, einige sofort als Handwerker zu erkennen, steuerten am Abend des 7, September oft in Begleitung ihrer Familien das Kulturhaus Aue an. Die Kreishandwerkerschaft Erzgebirge-Chemnitz hatte zusammen mit der Handwerkskammer Chemnitz im Auftrag mehrerer Innungen zur Gesellenfreisprechung eingeladen. Das war auch hier eine feierliche Veranstaltung.
Heiko Schmidt, Obermeister Bäckerinnung: "Mit der Veranstaltung heute wollen wir ihren Ausbildungsabschluss in einer angemessenen Form würdigen und sagen, dass wir sehr stolz auf Sie sind. Damit begrüßen wir Sie in der Handwerkerfamilie und dieser Bedeutung und Kraft für die Zukunft zu erhalten, hat die Ausbildung, ihre Ausbildung eine elementarer Bedeutung. Wir begrüßen zur heutigen Veranstaltung ganz herzlich Sie, die heutigen Hauptpersonen, die frischgebackenen Gesellen und Gesellen des Handwerks."
Die Freisprechung der ausgelernten Facharbeiter mit der feierlichen Ausgabe der Zeugnisse markiert den Übergang vom Lehrling zum Gesellen und damit den Eintritt in das Berufsleben. Das hob im Kulturhaus Aue auch der Präsident Handwerkskammer Chemnitz Frank Wagner hervor und sprach die neuen Gesellinnen und Gesellen konkret darauf an: "Heute ist euer Tag mit eurem Gesellenbrief haltet ihr nicht nur den Beweis eures Könnens in den Händen, sondern auch die Eintrittskarte in eine erfolgreiche Zukunft. Ihr habt damit bewiesen, dass er nicht nur Talent und Geschickt besitzt, sondern auch Durchhaltevermögen, Fleiß und Leidenschaft für euer Handwerk. Dafür gebührt euch unser Respekt und unsere herzliche Glückwünsche."
Für die Veranstaltung in Aue angemeldet hatten sich über 106 Lehrlinge, darunter Bäcker, Konditoren, Fleischer, Fachverkäufer, Maler und Lackierer, Maurer, Zimmerer, Tischler oder Kaufleute. Die, die nicht bei der Feier dabei waren, erhalten Gesellenbriefe beziehungsweise Zeugnisse per Post. Den jungen Frauen und Männern im Saal war der Stolz auf das Geschaffte anzumerken.
Frank Wagner: "Doch dieser Erfolg gehört nicht nur euch allein. Heute ist auch der Moment, um all jenen zu danken, die euch auf diesem Weg begleitet haben. Ein besonderer Dank gilt allen Ausbildungsbetriebe, die euch nicht nur das fachliche Wissen vermittelt, sondern euch auch gefördert, gefordert und unterstützt haben."
Die Ausbildungsbetriebe haben ihren Sitz überwiegend im Erzgebirgskreis und der kreisfreien Stadt Chemnitz. Bei der Gesellenfreisprechung in Aue-Bad Schlema wurden von der Kreishandwerkerschaft außerdem die Gesellen mit den besten Prüfungsergebnissen ausgezeichnet.
Die Gesellenfreisprechung ist bei Handwerkern immer ein markanter Meilenstein auf dem beruflichen Weg. Die Feier ist aber auch jeweils eine gute Gelegenheit in würdigem Rahmen auf die Bedeutung des Handwerks für uns alle hinzuweisen. (Bildquelle: erzTV/Oliver Taubmann)
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