(TG) ANTONSHÖHE/LANGENBERG: Was war früher selbstverständlich und was gehört heute zum Alltag? Dieser Frage sind Kinder und die Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Waldecks in Antonshöhe nachgegangen. Im August drehte sich das Generationenprojekt der DRWS-Pflege rund um das Thema "Das Leben damals und heute."
In der Pflegeeinrichtung wurden dafür zunächst alte Haushaltsgegenstände und Spielsachen aus vergangenen Zeiten hervorgeholt. Ein Waschbrett, eine Schreibmaschine oder eine Lockenhaube erinnerten die Seniorinnen und Senioren an ihren früheren Alltag. Daneben lagen aber auch moderne Dinge wie ein Saugroboter, Babypuppen und sogar eine alte Handheld-Spielekonsole.
Die Kinder durften sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und ihn in der Mitte vorstellen. Die Seniorinnen und Senioren erklärten anschließend, wofür die Dinge früher gebraucht wurden und wie sie funktioniert haben.
Früher wie heute begleiten auch Märchen alle Generationen. Im Gut Förstel in Langenberg trafen sich dafür Kindergartenkinder aus Raschau mit einer Märchenerzählerin. Ein kleines Glöckchen kündigte dabei den Beginn jeder Geschichte an.
Für Bärbel Bitterlich ist dabei wichtig, dass sowohl die Kinder, als auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtung die Geschichten nicht aus Filmen oder Bilderbüchern kennen. Sie sollen ihre ganz eigenen Bilder im Kopf entstehen lassen.
Märchen werden von Generation zu Generation weitergegeben, genau wie Erinnerungen und Erfahrungen. Das Leben damals wie heute: Dinge verändern sich, manche verschwinden aus dem Alltag und neue kommen hinzu. Aber der Austausch zwischen Jung und Alt sorgt dafür, dass Erinnerungen, Wissen und Geschichten nicht verloren gehen. (Bildquelle: erzTV/Kurt Schmidt)
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