(TG) BOCKAU: Hinter jeder Katze, die in einem Tierheim auf ein neues Zuhause wartet, steckt eine andere Geschichte. Manche Tiere werden gefunden.
Dann versucht das Tierheim über soziale Medien herauszufinden, ob jemand die Katze vermisst. Andere werden von ihren Haltern abgegeben, wenn diese sich nicht mehr um sie kümmern können.
In manchen Fällen greift auch das Veterinäramt ein und nimmt Tiere aus schlechter Haltung. Für die Katzen kann das bedeuten, dass sie zunächst besonders unsicher im Umgang mit Menschen sind.
"Man sollte Katzen generell sechs bis acht Wochen im Haus lassen, damit sie sich an den neuen Besitzer binden können.", sagt Annabell Freiwald aus dem Tierheim in Bockau.
Vor der Vermittlung sollte also bedacht werden, dass auch Freigängerkatzen eine Eingewöhnungszeit in ihre neue Umgebung benötigen. Die eigentliche Vermittlung beginnt dann zunächst im Internet. Auf der Webseite und den sozialen Medien des Tierheims werden die Katzen vorgestellt, die tatsächlich ein neues Zuhause suchen. Wer Interesse hat, kann telefonisch einen Kennenlerntermin vereinbaren. Dabei gilt es zu beachten, dass die Tierheimeinwohner erst ab einem bestimmten Alter die sichere Einrichtung verlassen dürfen.
Bei vielen Fundtieren lässt sich das genaue Alter zunächst nur schätzen. Während manche Katzen gemeinsam mit ihren Kitten gefunden werden, kommen andere bereits ausgewachsen ins Tierheim.
Doch bis eine Katze in ihr neues Zuhause ziehen kann, muss sie im Tierheim versorgt werden. Und dafür sind die Einrichtungen auf Unterstützung angewiesen. Gesucht werden unter anderem Sachspenden wie Katzenfutter, aber auch finanzielle Unterstützung, beispielsweise für notwendige Tierarztbehandlungen. Wer helfen möchte, kann sich direkt beim Tierheim informieren oder bestehende Spendenmöglichkeiten nutzen.
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