(TG) CARLSFELD: Drei Tage lang stand in Carlsfeld das Bandonion ganz oben auf der Tagesordnung. Zum 32. Mal lud der Bandonionverein Carlsfeld zum Festival ein und brachte dafür Musiker aus dem Erzgebirge, Deutschland und dem Ausland zusammen....
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(TG) CARLSFELD: Drei Tage lang stand in Carlsfeld das Bandonion ganz oben auf der Tagesordnung. Zum 32. Mal lud der Bandonionverein Carlsfeld zum Festival ein und brachte dafür Musiker aus dem Erzgebirge, Deutschland und dem Ausland zusammen.
Eröffnet wurde das Festival in der St. Trinitatis-Kirche. Zu den internationalen Gästen gehörten unter anderem die Schweizer Musikerinnen Helena Rüegg und Anna-Barbera Kastelewicz. Auch das Duo Leuschner sowie der Bandonionverein Carlsfeld selbst gehörten zum musikalischen Programm.
Am zweiten Festivaltag wurde es ebenfalls international. Musiker aus Brasilien waren zu Gast und knüpften damit an die langjährigen Kontakte zwischen Carlsfeld und Pomerode an. Auch ein Projektorchester mit Mitgliedern aus ganz Deutschland gehörte zum Programm.
Eibenstocks Bürgermeister Alexander Hodeck freute sich besonders über den Nachwuchs im Carlsfelder Verein. Er betonte, wie wichtig es sei, dass Kinder und Jugendliche ein gutes Hobby pflegen. Einen Schritt in diese Richtung ermöglichte der Argentinier Mariano Gordoy. Gemeinsam mit Robert Wallschläger baute er eine "Bandolica", eine vereinfachte Variante des Bandonions. Das Instrument soll den Kindern das Erlernen das Bandonionspielen ermöglichen, die sich ein herkömmliches Instrument nicht leisten können.
Am Sonntag stand schließlich ein weiteres Jubiläum im Mittelpunkt. Der Bandonionverein Carlsfeld feierte sein 25-jähriges Bestehen. Aus den ursprünglich sieben Mitgliedern hat sich über die Jahre ein Verein mit zahlreichen Auftritten und internationalen Kontakten entwickelt.
Nach drei Tagen voller Konzerte endete das Bandonionfestival mit Applaus und Standing Ovations. (Bildquelle: Christel Eberlein/BVC)
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